Interview: Chris Kürst

posted in Interview

Interview: Chris Kürst

Interview mit dem Fotografen Chris Kürst | www.chriskuerst.com

 

Um meinen Blog wieder ein wenig mit Leben zu füllen, habe ich mich dazu entschlossen mal ein kleines Interview zu erarbeiten. Vorrangig möchte ich Fotografinnen und Fotografen aus der Umgebung – sprich dem Ruhrgebiet – vorstellen. Mal schauen, wie und ob es damit weitergeht. Im Folgenden habe ich Chris Kürst interviewt. Seine analoge Serie „MONOCHROME“ übe die Alpen wurde zahlreich auf internationalen Internetseiten publiziert. Unter anderem findet man sie beim Kaltblut Magazine oder auf Phoblographer.com.

 

Hallo Chris. Stell Dich doch kurz vor. Wer bist Du, was machst Du und wie – um die Klischeefrage abzudecken – bist Du zur Fotografie gekommen?

 

„Hi, ich bin Chris, 43 Jahre alt, verheiratet und lebe im wunderschönen Pott. Hauptberuflich arbeite ich bei der Feuerwehr und bin vor circa 10 Jahren zur Fotografie gekommen.“

 

Chris‘ Portfolio: www.chriskuerst.com

Du warst ja einige Zeit als Khris im Internet unterwegs. Was hältst Du von Künstlernamen in der Photographie und warum hast Du Dich entschieden, jetzt unter Deinem richtigen Namen aufzutreten?

 

„Da ich anfangs noch nicht wusste in welcher Richtung meine fotografische Reise ging, hatte ich mir einen Künstlernamen zu gelegt um erst mal zu schauen wie das ganze ankommt. Als ich immer öfters nach meinem richtigen Namen angefragt wurde und ich auch einige Aufträge für Zeitschriften und Rundfunk bekam, war mir klar, dass man mich, wenn schon, dann unter meinem richtigen Namen finden sollte.“

 

In Deiner Serie „Monochrome“ hast Du die südlichen Alpen analog und in Schwarz-Weiss fotografiert. Die Bildstrecke wurde ja ziemlich erfolgreich auf diversen Fotografieseiten (Phoblographer, Aye Mag u.v.m.) gefeatured. Wie bist auf diese Idee gekommen oder sind die Bilder spontan entstanden?

 

„Die Bilder sind wie die meisten Arbeiten von mir spontan entstanden. Ich bin immer auf der Suche nach dem, was mich persönlich am meisten fängt. Bei meiner Wanderung in den Alpen haben mich diese Aussichten schlichtweg umgehauen. Dort zu stehen und Bilder von der Natur zu machen, wo man nicht jeden Tag ist, wollte ich auch für andere öffentlich machen.“

 

 

Aus der Serie „MONOCHROME“ von Chris Kürst

 

Wie stehst Du zum Thema Social-Media? Notwendiges Marketinginstrument oder eher lästiges Übel und Zeitfresser?

 

„ Da ich ein Kind der 70er bin, habe ich eigentlich mit dem ganzen Social-Media weniger am Kopf. FB habe ich und werde ich nie verstehen. Bin dort angemeldet, aber eher sporadisch. Was ich eher interessant finde ist Instagram. Dort hole ich mir immer wieder Inspiration.“

 

Zuletzt noch eine Fotonerd-Frage: Wie fotografiert es sich mit der Leitz-Optik im Huawei P10?

„Da ich nach einer ‚Immer-dabei-Kamera‘ gesucht habe, bin ich auf das P10 gestossen. Die realen Farben haben mich echt umgehauen. Man merkt sofort das es sich um ein Leitz-Optik handelt. Mein Fokus liegt ja mehr auf Schwarz-Weiß und die Kamera hat mir sofort mein Bild ohne Nachbearbeitung gegeben wie ich es haben wollte. Ich bin begeistert.“

 

Chris Kürst in den Sozialen-Netzwerken:

Facebook // Instagram

1 comment

  1. Pingback:interview › Chris Kürst

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.